• 07 OCT 14

    Pseudonymisierung für Patientendaten eines Tumorboards

    (vergeben)

    Das Tumorboard ist ein interdisziplinäres Board für die kollaborative Besprechung von Krebsfällen. Während einer Sitzung werden Daten des betreffenden Patienten ausgetauscht und gegebenenfalls um neue Behandlungen usw. erweitert. Um die Datensicherheit des Patienten zu gewährleisten  und gleichzeitig auch Auswertungen für medizinische Forschung und Statistiken zu erlauben, sollen die Daten pseudoanonymisiert abgelegt werden.
    Das bedeutet: Die Daten werden soweit anonymisiert, dass sie nicht mehr auf einen bestimmten Patienten zurück zu führen sind. Dennoch müssen die Daten aussagekräftig genug sein um eine Auswertung zu ermöglichen!   Des Weiteren muss es auch möglich sein die Daten wiederherzustellen damit rückfällige Patienten behandelt werden können.

    Ziele der Bachelorarbeit:

    • Literaturstudie zu aktuell relevanten Datenschutzrichtlinien
    • Literaturstudie zu modernen Pseudonymisierungskonzepten
    • Ausarbeitung eines Pseudonymisierungskonzeptes für Tumorboards
    • Bestimmung der Angriffsszenarien, Risikoabschätzung
    • Implementierung der Konzepte in Form eines funktionsfähigen Prototyps.

    Betreuer:
    Philipp Kalb in Kooperation mit World-Direct

    Literatur:
    TMF: „Pseudonymisierung für Forschungsdatenbanken und Register“
    Sebastian Claudius Semler, Andreas Lux, Wilhelm Dolle, Michael Reng , Klaus Pommerening

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