• 05 DEC 14
    Science Slam

    Science Slam

    SCIENCE SLAM OR WHAT DO HIKERS, FLIP-FLOPS AND BUSINESS PROCESSES HAVE IN COMMON

     

    The 4th Innsbruck Science Slam took place on November 4th 2014 in the Treibhaus, Innsbruck. Computer scientist Barbara Weber demonstrated in an humorous and entertaining way how business processes can be ameliorated.

    You only have 6 minutes to convey your area of research in an easy to understand and entertaining way at the Sciene Slam. Barbara Weber from the Institute of Computer Science accepted this challenge and dared to present her topic “better supporting business processes” as one of the Slammers. She was supported by Simon Haller, Manuel Neurauter and Gabriele Strasser. Barbar Weber’s research deals with processes in organisations and how information technology can support these. In order to enable the audience to get a grasp of what her area of research is about, she invited the audience to dive into the world of mountains and hiking. How a target state can be reached and which paths can be taken has many parallels in the mountainside. There exist for example certain requirements regarding the hiker, the equipment and environmental impacts. This was presented on stage with the active support of a young mountaineer in flip-flops who was in distress in the mountains and a fairy which supports the mountaineer by providing specific advice so that at the end he successfully reaches the mountain top.

    The Making Of

    The Science Slam team consisting of Barbara Weber Simon Haller, Manuel Neurauter and Gabriele Strasser only had a week time to prepare everything. It all started with brainstorming which led, within a day, to the idea on how to make it. Materials were developed, the story was adapted a couple of times and several rehearsals took place.


    SCIENCE SLAM ODER WAS WANDERER, BADESCHLAPFEN UND GESCHÄFTSPROZESSE VERBINDET

     

    Am 04. November 2014 fand im Treibhaus Innsbruck der 4. Innsbrucker Science Slam statt. Die Informatikerin Barbara Weber präsentierte humorvoll und gewandt, wie Geschäftsprozesse besser unterstützt werden können.

    Nur sechs Minuten stehen bei einem Science Slam zur Verfügung, um sein Forschungsgebiet verständlich und pointiert zu vermitteln. Dieser Herausforderung stellte sich Barbara Weber vom Institut für Informatik und wagte sich als Slammerin an ihr Thema „Geschäftsprozesse besser unterstützen“ heran. Unterstützt wurde Barbara Weber von Simon Haller, Manuel Neurauter und Gabriele Strasser. In der Forschung von Weber geht es um Prozesse in Organisationen und deren Unterstützung durch Informationstechnologie. Um ihre Forschung greifbar zu machen, lud sie die ZuhörerInnen im Treibhaus ein, mit in die Welt der Berge einzutauchen. Wie ein Zielzustand erreicht werden kann und welche Wege wie begangen werden können, findet durchaus Parallelen mit der Bergwelt. Beispielsweise bestehen Anforderungen an Wanderer, Ausrüstung und Umwelteinflüssen. Dies wurde auf der Bühne mit tatkräftiger Unterstützung eines jungen, strammen Bergsteigers in Sandalen, der in Bergnot geraten ist und einer guten Fee präsentiert, die dem Wanderer schlussendlich mittels gezielter Hilfestellungen zum Gipfelsieg verhilft.

    The Modeling Mind – Interdisziplinäres Forschungsprojekt

    Das fächerübergreifende Team aus InformatikerInnen und Psychologen beschäftigt sich im Rahmen des vom FWF geförderten Projekts Modeling Mind mit der Modellierung von Geschäftsprozessen. Ziel ist es, eine personalisierte Modellierungsumgebung zu entwickeln, die Modellierern hilft, Modelle mit hoher Qualität zu erzeugen. Grundvoraussetzung für das Entwickeln einer solchen Modellierungsumgebung ist ein besseres Verstehen des Prozesses der Prozessmodellierung (PPM). Während wir ein gutes Verständnis darüber haben, dass Eigenschaften der Aufgabe (z.B.: Komplexität des zu modellierenden Prozesses) sowie Eigenschaften des Modellierers (z.B.: Domänenwissen, Prozessmodellierungskompetenz, Arbeitsgedächtniskapazität) einen Einfluss auf die Prozessqualität haben, ist das Wissen darüber, wie diese Faktoren den Modellierungsprozess beeinflussen, bisher nur sehr unzureichend verstanden. Um ein besseres Verständnis über den PPM zu erlangen werden sämtliche Interaktionen des Modellierers mit einer eigens dafür entwickelten Modellierungsumgebung (Cheetah Experimental Platform) aufgezeichnet. Darüber hinaus wird versucht, die kognitive Beanspruchung des Modellierers während des gesamten Modellierungsprozesses zu messen. Dazu wird einerseits Eye Tracking verwendet, um die Aktivität der Augen während des PPM zu messen und aus den Veränderungen der Pupillengröße die aktuelle kognitive Beanspruchung abzuleiten. Andererseits wird versucht die kognitive Beanspruchung mittels Messungen der Herzratenvariabilität (d.h. Veränderungen in den Abständen zwischen den Herzschlägen) zu messen. Je anstrengender eine Tätigkeit ausfällt, umso geringe ist die Herzratenvariabilität. BPM_Plakat

    The Making Of

    Das Science-Slam-Team um Barbara Weber mit Simon Haller, Manuel Neurauter und Gabriele Strasser hatte nur eine Woche Vorbereitungszeit. Zu Beginn war das Brainstorming, aus dem sich innerhalb eines Tages die konkrete Idee entwickelte. Rund um die Idee wurden die Materialien vorbereitet, die Story immer wieder adaptiert und der Auftritt mehrere Male geprobt.

    Links
    http://bpm.q-e.at
    http://www.scienceslam.at
    Video zum Science Slam
    https://www.youtube.com/watch?v=F7L2-Ph9TAk

    Photos / Fotos

    Photo-Credits by Christian Flatz, Daniel Polacek, Gabriele Strasser